Um den Europäischen Aal in unserem Neckar heimisch zu behalten, bedarf es der Unterstützung, sonst könnte er aussterben. Seine Fortpflanzung ist eines der bemerkenswertesten und rätselhaftesten Lebenszyklen im Tierreich. Die Aale im Neckar wachsen hier auf. Erst im Alter von 15 – 30 Jahren werden sie geschlechtsreif, nun beginnt die Phase ihres Lebenszyklus. Sie beginnen, an ihren Geburtsort zu wandern. Doch dieser ist nicht etwa im Rhein oder der Nordsee. Nein, alle Europäischen geschlechtsreifen Aale treffen sich zur Fortpflanzung in der Sargassosee im zentralen Nordatlantik nahe den Bahamas, also rd. 5000 km von unserer Nordsee entfernt.

Die kleinen durchsichtigen Larven werden von den Meeresströmungen zurückgetrieben und finden den Fluss, in dem ihre Mutter gelebt hat. Das hat über Jahrhunderte gut funktioniert. Bis wir Menschen die Flüsse verbaut haben. Den Neckar haben wir gleich in 27 Staustufen für unsere Schifffahrt aufgeteilt. Die Höhenunterschiede bei den Staumauern werden für den Betrieb von Stromturbinen genutzt, das bedeutet, der Hauptwasserstrom fließt in die Turbine und mit diesen auch der Aal. Über die Überlebenschance gibt es unterschiedliche Erkenntnisse, je nach Interessenlage.

Nach einer Studie wäre das Abschalten der Turbinen an Hauptwandertagen eine optimale Chance für den abwandernden Aal. Das Problem: Wer zahlt den Betriebsausfall?

Nicht nur der abwandernde Aal hat den Menschen zum Feind. Nein, auch die in den Meeresströmungen treibenden Larven, später sogenannte Glasaale, sind in großer Gefahr. Menschen haben sie als Delikatesse entdeckt und nutzen ihre Wanderwegerkenntnisse, um sie großflächig mit Netzen abzufischen.

Auf diese Weise kommen nun auch unsere Besatzaale für 1-2 Jahre in eine Aalfarm, werden herangezogen und in die Flüsse eingesetzt. Ihre Größe etwa 8 cm und so auch das Gewicht.

In den Unteren Neckar wurden ca. 500 kg, das dürften etwa 60 – 70 Tausend kleine Aale sein, besetzt. Die Arbeiten vor Ort machte die Pachtgemeinschaft der Angelvereine. Finanziert wird dies über das Regierungspräsidium aus Mitteln der Fischereiabgabe, die von den Anglern bezahlt wird.

Den Nutzen der Bundeswasserstraße haben alle Menschen in der Region. Den vom Aussterben bedrohten wunderbaren Aal interessiert wohl nur die Angler/innen.

 

Nächstes Angeln: 17.05 Tandemangeln, Treffpunkt 07:30 am Weiher-Eingang

Gemeinschaftliches Anangeln

Das gemeinschaftliche Anangeln am Neckar unterhalb der Kammerschleuse, kurz vor der Neckarspitze, die Stelle, wo der Neckar in den Rhein mündet, wurde nahezu zum Hegefischen. Wohl aufgrund der noch kalten Nachttemperaturen waren die Weißfische noch nicht so recht in Beißlaune. Schnell stellten sich die meisten Angler/Innen um und befischten die nahe am Ufer massenhaft auftretenden Schwarzmeergrundeln. Die invasive Schwarzmeergrundel ist immer in Beißlaune und schnappt auf alles, was ihr vors Maul kommt. Sie hat auch natürliche Feinde, wie den Wels und andere Raubfische, da sie sich in der Steinschüttung aufhält, ist sie vor diesen geschützt und kann sich massenhaft vermehren, sehr zu Lasten unserer heimischen Weißfische. Im Durchschnitt durften die gefangenen Grundeln 8-9 g haben, so dass Bennjamin Seitz, der den schwersten Fang mit 2.300 g erzielte bestimmt rd. 250 Fische in 4 Stunden fing. Dietmar Gustke und Ralf Diehl fingen je 1.320 g, Bernd Böser und Kenneth Korff je 1.310 g. Insgesamt wurden rd. 10 kg Grundeln entnommen.

Nach dem Angeln wurde am Fischerhäusel bei herrlichem Wetter und einer deftigen Wurst noch gefachsimpelt, was man hätte fangen können, wenn …

Unseren neuen Sportwart Michael Heitzler vielen Dank für die Vorbereitungen.

Maitreff am Weiher

Gemeinschaft pflegen, lockerer Treff, reden, angeln – mit oder ohne Fliegenrute –, geräucherte Forellen genießen.

Am Freitag, 1. Mai 2026.

Fischerhäusel rausgeputzt

Nachdem im vergangenen Jahr die Heizung unseres Häusels auf energiesparende Elektrowärmepumpen umgestellt wurde, stand in diesem Jahr der Außenanstrich an. Die vorbereitenden Arbeiten, wie z. B. die Entfernung von Moos auf dem Dach, wurden natürlich in Eigenarbeit erledigt. Der Hauptauftrag ging an unser Mitglied, den Malerbetrieb André Kessel. Die teilweise diffizilen Arbeiten an den nicht unerheblichen Flächen unserer Gebäude sind gut gelungen, dafür vielen Dank. Das Fischerhäuselschild liegt nun zur Restauration in der Werkstatt und wird von André sorgfältig bearbeitet, dieser Part erfolgt ehrenamtlich.

Anangeln

Zum gemeinsamen Anangeln treffen sich alle Teilnehmer am Sonntag, 26.4. 2026, um 7.00 Uhr am Fischerhäusel.

Jugend Voraus

Mit dem gemeinschaftlichen Anangeln am Sonntag, den 26. April 2026, startet der ASV in die Angelsaison 2026 (wenn es denn eine solche für Angler überhaupt gibt).

Die Anglerjugend startete mit einem kleinen Ausflug zum Forellenweiher in den Odenwald bereits vor den Osterferien in das Angeljahr. Im Mittelpunkt dieses Ausfluges stand neben dem Angeln auf Forellen die Verwertung des Fisches als heimisches Nahrungsmittel. Die Fangerfolge waren durch die gute Vorbereitung unserer Jugendbetreuer, richtige Köder und wertvolle Hinweise vorprogrammiert. Dazu kam noch ein herrliches Frühlingswetter, so dass bei der idyllischen Lage des Forellenweihers schon fest Urlaubsstimmung aufkam.

Jeder der Jugendlichen war fängig, der eine mehr, der andere etwas weniger. Das spielte aber letztlich keine Rolle, denn nach dem fachgerechten Schlachten wurden die küchenfertigen frischen Forellen aufgeteilt. Der Anlagenbesitzer war von der Begeisterung unserer Jugendlichen richtig angetan und spendete eine Tageskarte, er dachte an den fängigsten Angler. Das drehten unsere Jugendleiter jedoch um und so erhielt der Jugendliche mit dem geringsten Fang den Preis zum Üben.

Wie immer stimmte auch die Versorgung der Mannschaft. Die Stimmung war klasse und damit hatten Jugendliche und Betreuer einen herrlichen Tag in freier Natur des Odenwaldes.Zu Hause angekommen konnte jeder Jugendliche nicht ohne Stolz 7 frische Forellen an die Eltern übergeben, also mit eigenen Händen nachhaltig und frisch, den Tiefkühler aufgefüllt.

Vielen Dank an unsere Jugendleitung für immer wieder gute Ideen, die eingesetzte Zeit und die Übernahme der Verantwortung!

Wir wünschen ein frohes Osterfest !

Die frühlingshaften Märztage mit hohen Temperaturen haben die Natur frühzeitig erwachen lassen. An unserem Weiher werden an der Wasseroberfläche die ersten Revierkämpfe um Brutplätze heftig ausgetragen. Im Wasser sind Karpfen und Weißfische bereits auf Nahrungssuche, wie unsere Angler bemerkt haben. Am Uferrand und in dem kleinen Bannwäldchen, wo Bäume und Sträucher in Blüte stehen, toben die Vögel, am lautesten hört man den Ruf des Spechtes. Nutzen wir doch die Osterzeit für einen Spaziergang durch den Baumlehrpfad entlang des Weihers.

Der ASV wünscht seinen Mitgliedsfamilien sowie allen Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest. Und allen, die was mit Schule zu tun haben, eine schöne Ferienzeit.

Neuwahl der Vorstandschaft

Satzungsgemäß hatte der ASV am vergangenen Freitag zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Nach den Jahres-Rechenschaftsberichten des 1. Vorsitzenden, Sportwarts, Gewässerwarts, Jugendwarts und des Kassiers wurde der Vorstandschaft auf Antrag der Revisoren die einstimmige Entlastung erteilt.

Die Neuwahl der Vorstandschaft, eingeleitet vom Wahlleiter Claus Neuer, brachte folgende Ergebnisse:

Zum 1. Vorsitzenden wurde erneut Rolf Sauer; zu  Stellvertretenden Vorsitzenden wurden erneut Klaus Görig und Benjamin Seitz; zum Schriftführer wurde erneut Michael Wüst; zum Kassier wurde erneut Dietmar Gustke; zum Festkassier wurde erneut Wolfgang Reimann; zum Sportwart wurde neu Michael Heitzler; zum Gerätewart wurde erneut Michael Sommer; zum Jugendwart wurde erneut Philip Hassani; zum Stellvertretenen Jugendwart wurde erneut Ullrich Böhn; zum Gewässerwart wurde neu Manfred Bühler; zum Stellvertetenden Gewässerwart wurde neu Reimo Feuerstein; zum Öffentlichkeitswart wurde erneut Bastian Ruf. In den Organisationsausschuss wurden erneut gewählt:  Heidi Klotz, Mohamed Hassani, Bernd Böser und unser Ehrenmitglied Richard Polony, neu hinzu kommt Kenneth Korff.

Bei den Revisoren bleibt Martin Kragl noch für 1 Jahr im Amt, neu dazu gewählt wurde Andreas Theimer.

Alle Gewählten nahmen das Amt an und erhielten anerkennenden und dankenden Applaus der Mitgliederversammlung.

Ehrenmitgliedschaft verliehen

Der Vorsitzende Rolf Sauer führte in der Jahreshauptversammlung aus, dass die Vorstandschaft satzungsgemäß den eher seltenen Beschluss fasste, eine Ehrenmitgliedschaft zu verleihen.

Es freue ihn heute bei dieser Versammlung den Sportfreund Mohamed Hassani mit der Ehrenmitgliedschaft auszeichnen zu dürfen.

Mohamed sei vor 37 Jahren dem Verein beigetreten und habe sich mit seiner Frau Christa sofort aktiv eingebracht. Über 30 Jahre habe er Verantwortung in der Vorstandschaft übernommen. Er gehöre zu den Motoren bei allen Veranstaltungen. Dabei setze er sich unermüdlich dafür ein, unsere Mitglieder zu aktivieren und an den Verein zu binden.

Wir danken Mohamed für seine großen Leistungen, gratulieren ihm zu der Auszeichnung und wünschen uns noch lange ein aktives Ehrenmitglied samt seiner Familie.

Fisch des Jahres 2026

DER EUROPÄISCHE WELS

wurde zum Fisch des Jahres 2026 ausgewählt. Die Auswahl gibt es seit 1991 durch die organisierte Anglerschaft (Verbände) in enger Zusammenarbeit mit dem BfN und GfI. Für die Wahl spielen verschiedene Kriterien eine Rolle, darunter die Naturschutzrelevanz. Auch soll mit dem Fisch des Jahres auf Probleme wie Gewässerverschmutzung, Flussverbauungen und Klimawandel hingewiesen werden.

Der Europäische Wels zählt ursprünglich zu den typischen Fischarten des Donau- und Rheinsystems. Am Oberrhein und in den angrenzenden Altrheinen ist er natürlicherweise heimisch. Durch die von Menschen geschaffenen Kanalverbindungen konnte er sich in unseren deutschen Flüssen stark ausbreiten, hier kam ihm die Erhöhung der Wassertemperaturen durch den Klimawandel zugute. In unsere Seen gelangte er insbesondere durch Besatzmaßnahmen.

Durch seine enorme Größe von bis zu 3 Metern und einem Gewicht von bis zu 150 kg hat er besonders in der Wachstumszeit einen erheblichen Nahrungsbedarf.

.Der Europäische Wels, einer von weltweit rd. 4000 Welsarten hat eine schleimige schuppenlose Haut, in diese ist ein komplexes System von Elektrorezeptoren eingebettet, dessen Funktion bislang nicht vollständig erforscht ist. Zur Orientierung im oft trüben Wasser nutzt der Wels seine 6 stark ausgeprägte Barteln. Diese empfindlichen Tastorgane spielen, neben dem Geruchssinn, eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung von Beute und Artgenossen. Welse nutzen niederfrequente Töne bei der Nahrungssuche, diese nutzen sie auch gemeinsam mit Körper-, Kopf- und Bartelkontakt zur innerartlichen Kommunikation. All dies und seine besonders kräftige Schwanzflosse tragen dazu bei, dass die Angelfischer für den Wels keine große Gefahr darstellen; natürliche Feinde hat er nicht. Als opportunistischer Räuber ernährt er sich überwiegend von Fischen, nimmt aber auch Insekten, Würmer, Krebse, Schnecken und Frösche auf. Größere Exemplare holen sich gelegentlich auch mal kleine Wasservögel und Säugetiere. Durch sein Auftreten wurden die natürlichen Lebensgemeinschaften vielerorts erheblich gestört, bis hin zum Verdrängen heimischer Fischarten, mit erheblichem Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht. Bei uns am Neckar bieten die Verbauungen (Stauwehre) dem Wels Unterstand, wo er die Fischansammlungen vor den noch nicht optimalen Fischaufstiegshilfen, darunter die Wanderfische wie Maifische und Meerforellen, als leichte Beute nutzt (beide Wanderfische sind am Stauwehr Ladenburg nachgewiesen).

 

Dort, wo der Wels ursprünglich verbreitet ist, spielt er eine wichtige Rolle im aquatischen Ökosystem, da er Fischbestände reguliert, anders wie der Kormoran, der bei uns Bestände zerstört. Insbesondere trägt er durch das Fressen von Aas und kranken Fischen zur Gewässergesundheit bei.

(Dieser Bericht enthält Auszüge aus dem Mitglieder-Magazin FISCHWAID 4/2025 des DAFV)

Aktuelles von den Ilvesheimer Angelfischer/innen bei www.angelsportverein-ilvesheim.de

„CLEAN UP ACTION“ voller Erfolg

Ob wegen des schönen Wetters, gestiegenen Umweltbewusstseins oder der 50-jährigen Tradition sei gleich, der Aufruf des Angelsportvereins hat so viele Mitmacher wie selten zuvor auf die Beine gebracht. Über 30 Erwachsene und rd. 15 Kinder/Jugendliche fanden sich am Fischerhäusel ein.

Mit dem traditionellen Frühjahrsputz auf der rechten Flussseite der gesamten Neckarschleife vom Stauwehr Ladenburg bis zur BAB-Brücke wollen wir ganz im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes das Neckarufer und -Vorland von Abfall und Schmutz befreien, so der Vorsitzende Rolf Sauer bei der Begrüßung der Helferschar. Während vor Jahrzehnten bei dieser Aktion noch Abfallcontainer zum Abtransport des gesammelten Mülls erforderlich waren, hätten wir es heute mit vielen kleinen Plastikteilchen zu tun, die zur Ursache von Mikroplastik in unseren Gewässern, Böden und letztlich in unserer Nahrung werden. Wir alle wollen ein Zeichen setzen, mit Plastik sorgsam umzugehen. Das gelte auch für Medikamente und Chemikalien, die in unseren Neckar gelangen. Ein Skandal sei die genehmigte Einleitung von TFA, eine Ewigkeitschemikalie der PFAS-Gruppe, die durch die Firma Solvay in Bad Wimpfen mit bis zu einem Kilogramm in der Stunde in den Neckar erfolgte. Diese Chemikalie habe inzwischen das Grundwasser (in Trinkwassergewinnungstiefe) am unteren Neckar erreicht.

Mit dem Blick auf das 100-jährige Jubiläum des ASV 2028 bezeichnete der Vorsitzende die Angler als älteste Umwelt- und Naturschützer und hatte natürlich Anekdoten zu früheren MVAs und sich immer wieder leerenden Mülldeponien am Neckar parat.

Vor der Einteilung der Begehungsstrecken wurden Greifzangen und Müllbeutel verteilt und ein Gruppenfoto geschossen, wobei ein paar Vorstandschaftsmitglieder bereits aktiv waren.

Die Einsatzstrecken waren immer für 2-3 Personen auf eine Dauer von rd. 2. Stunden geplant.

Ganz wichtig war danach die Einladung des ASV ins Fischerhäusel zum traditionellen frischen Schlachtbuffet, das unser Orga-Team bestens vorbereitete.

Gegen 12.00 Uhr war das Fischerhäusel fast voll und auch der vom Gemeindebauhof bereitgestellte Anhänger füllte sich immer mehr.

 

 

Der Vorsitzende dankte allen Teilnehmern für die gelungene Aktion, es freute ihn, dass auch Bürgermeister Walther und die Naturschutzwartin Frau Kalkofen wieder dabei waren.

Für die Kinder gab’s noch Blauwale aus Fruchtgummi zur Nachspeise, dann verabschiedete man sich bei guter Stimmung, auf ein Wiedersehen, spätestens beim Inselfischerfest.

 

 

Jahreshauptversammlung

Freitag, 20. März 2026, um 19.30 Uhr im Fischerhäusel

Pflegearbeiten auf dem Weihergelände

Um letzte Pflegearbeiten vor der Brut- und Setzzeit abzuschließen, kamen trotz leichtem Regen noch einmal viele fleißige Hände zusammen. Das Schnittgut, gerade aus Rückschnitten entlang der langen Umzäunung, musste versorgt werden. So weit möglich, wird Schnittgut innerhalb des Geländes durch „Lagerung“ biologisch verarbeitet. Entlang der Außenseite waren wir aber froh, dass unser Sportfreund Sabastian mit seinem historischen Kleinschlepper nebst Schlegelmulcher zum Einsatz kam. Vielen Dank für den effektiven Einsatz.

 

 

In der südwestlichen Ecke des Geländes nahm wohl eine Firma im Auftrag der Stromleitungsträger Bäume erheblich zurück. Das Astwerk, gerade im Zaunbereich, wird noch einen Säge- und Hächslereinsatz erforderlich machen. Einen guten Zweck erfüllte unsere Schutz- und Lagerhütte an diesem regnerischen Tag, gab sie uns doch einen trockenen Unterstand, als Heidi mit dem Vesperkorb kam.

 

Nachdem schon einige Sportfreunde, dankenswerterweise, mit eigenen Freischneidern, Sägen und Heckenscheren zum Arbeitseinsatz kommen, stellt sich die Frage, sind hier Fischheger oder Landschaftspfleger am Werk. Die Antwort: wichtig ist hier nur, dass wir beides gerne machen und bei erwachender Natur im Frühling gemeinsam belohnt werden.

 

Vorstandschaftssitzung

Die nächste Vorstandschaftssitzung ist am Dienstag, den 3. März 2026, um 19.30 Uhr im Fischerhäusel.

 

Ausgabe Angelpapiere 2026

Der letzte Ausgabeabend für die Angelpapiere 2026 findet am Donnerstag, den 5. März 2026, von 17.00 bis 19.30 Uhr im Fischerhäusel statt. Bitte den gültigen Fischereischein nicht vergessen.

Jugendangler bringen bitte einen Elternteil für Unterschriften mit.

 

SAVE THE DATE

Wir rufen auf zur:

„Clean-up action“ im Ilvesheimer Neckarbogen

– gemeinsam gegen Mikroplastik- Verschmutzung –

Samstag, 7. März 2026, 9.30 Uhr beim Fischerhäusel

Tolle Gruppe, toller Fastnachtzug

Hoch motiviert wurde von unseren Anglerinnen und Anglern die Vorbereitungen für den Fastnachtsumzug angegangen.

Unser Motto: Tier- und Naturschutz 2025: „GEMEINGEFÄHRLICH, Polizei erschießt WELS-MUTTER, während der Laichzeit im Brombachsee – ASV-Angler retten Fischbabies …“

Unser Spfrd. Bastian hat dieses Motto mit einem drastischen Bild toll zum Ausdruck gebracht. Auf der einen Seite setzen Menschen alles in Bewegung, um einen Wildvogel vermeintlich zu retten, auf der anderen Seite wird tatsächlich ein Fisch in seinem Gewässer erschossen, weil Menschen genau an dieser, von ihm in der Laichzeit verteidigten Stelle baden wollen. Der europäische Wels ist Fisch des Jahres 2026.

Anstelle von Gutsel sollten an die Kinder kleine Fischlein verteilt werden. Frage: zum Essen oder zum Spielen? Also am besten beides, so gab es kleine Wasserspuckfische und feine Fische aus Fruchtgummi, die wir allerdings selbst abpacken und etikettieren durften, bei einer Stückzahl von 1.000 Packs war die Vorstandschaft schon mal beschäftigt. Im Mittelpunkt unserer Zuggruppe sollte als Mottoträger und Lastenesel wieder unser alter Angelkahn dienen. Umweltfreundlich sollte er dahingezogen werden, weshalb er extra ein paar neue Rollreifen bekam.

Am Sonntag traf sich unsere Fußgruppe um unseren Vize Benjamin Seitz pünktlich um 12.00 Uhr, um alles gut vorzubereiten. Die große Musikbox auf das Bug, das Stromaggregat dahinter. Das Ausgabematerial an jeder Seite, alle Schilder befestigt, die Ballons aufgeblasen und ganz wichtig, die 3 Fass Freibier im Heck verstaut. So präsentierte sich unsere Mannschaft mit vollem Kahn kurz vor dem Start des Zuges.

 

 

Doch welche Panne!  Kurz nach dem Anziehen des schwer beladenen Kahnes, stellte sich das Rollwerk quer, es gab kein Fortkommen mehr. Auch eine Reparatur schien ausgeschlossen. Welch ein Glück, dass unser Max aus Neckargemünd kommt und seinen Sprinter dabei hatte. Jetzt wurde schnell improvisiert. Mottoplanen entfernen, irgendwie am Auto anbringen, alles raus aus dem Kahn und irgendwie im Sprinter verladen, so dass man noch dran kommt. Zwei Leute müssen eh vorm Auto laufen, die präsentieren die wichtige Mottoplane. Nicht gedacht, dass dies doch so in die Arme geht, aber: Angler sind geübt. Im Heck wird das Freibier gezapft, denn Werbung für das Ilvesheimer Inselfischerfest, 5. bis 8. Juni, das muss sein.

 

 

Die tolle Stimmung auf dem Zugweg und die begeisterten Kinder, die gerne unsere Fischlein wegsteckten, ließ unser Team die Hektik beim Start schnell vergessen.

Vielen Dank an alle Beteiligten.

 

Pflegeeinsatz am Weihergelände

Am Samstag, den 21. Feb. 2026, wollen wir ab 9.30 Uhr die Arbeiten des 1. winterlichen Einsatztages beenden.

 

Pflegearbeiten im Nassversickerungsbecken, Mahrgrund

Im Nassversickerungsbecken neben dem Weiher Mahrhöhe standen turnusgemäss Pflegearbeiten und die Entschlammung des Einlaufabsatzbeckens an. Dazu mußte das vorhandene Wasser abgepumpt werden. Aus früheren Maßnahmen war bekannt, dass Fische im Versickerungsbecken sind. Die ausführende Firma Gapro hat deshalb den ASV gebeten die Maßnahmen mit zu beobachten und ggf. fachlich einzugreifen. Die Senkung des Wasserspiegels im Einlaufbecken wirkte sich auch auf den Versickerungsbereich aus. Hier wurden dann erste Fische entdeckt, die wohl nicht mit dem ablaufenden Wasser ziehen konnten. Dieser wurden soweit wie möglich gekeschert. Bevor die Schlammumsetzung im Absatzbecken angegangen wurde, durchkämmten nun Angler und Mitarbeiter mit Keschern das gesamte Becken. Die Ausbeute, rd. 150 Giebel.  Aus dem Flachwasser des Versickerungsbereiches wurden vorsorglich weitere rd. 300 Gebiel entnommen. Hier sind im Flachwasser noch weitere Giebel, die verbleiben sollen, weshalb dieser Bereich beobachtet wird. Die Fische wurden in großen Bottichen gehältert und vom Chef der ausführenden Firma, Michael Bautz mit dem Unimog zum Ufer des Weihers gefahren. Dort wurden sie sorgsam ausgesetzt. Aufgrund der sehr niedrigen Wassertemperatur und der Robustheit des Giebels gab es keine Verluste.

 

Wie kommt gerade der Giebel in das Versickerungsbecken?

 

Der Giebel auch Silberkarausche genannt, gehört zur Familie der Karpfenfische. Seine Durchschnittliche Länge ist 15 – 25 cm ( hier 15 – 20 cm) er wird auch bis 45 cm lang und erreicht ein Gewicht von 3 Kg (Rekord soll bei 5 Kg liegen). Er ist ein guter Speisefisch .Er liebt stehende Gewässer, mit weichem Grund und reicher Wasserpflanzenvegetation. Für sonnige warne Stellen toleriert er auch sauerstoffarmes Wasser. Der Giebel wurde vor Jahrten vom ASV im Weiher eingesetzt. Das Weibchen bringt ihren Laich im flachen warmen Wasser, am liebsten zwischen Pflanzen aus. Dies ist auch ein beliebter Ort für Wasservögel, an denen der Laich kleben bleibt und sodann auf Flugreise geht. Natürlich gelangt so auch Laich von anderen Fischarten im Versickerungsbecken. Denkt man jedoch an das seichte, sauerstoffarme Wasser im Sommer , so haben die Larven der meisten Fischarten hier keine Überlebenschanche . Um so besser für den Giebel . Er findet hier seinen optimalen Lebensraum, frei von Raubfischen und anderen Fresskonkurrenten.

Seicht-Wasser als Lebensraum

So wie das im Sommer verrufene, angeblich vergiftete Versickerungsbecken Lebensraum für den Giebel war, ist es auch Lebensraum für viele Amphibien, Insekten , Vögel usw.. Der ASV als Naturschutzorganisation befürwortet deshalb, dass dieser besondere Lebensraum, wie bisher,  gepflegt und erhalten werden soll.

 

Arbeitseinsatz am Weihergelände 

unser letzter Arbeitseinsatz vor der Brut-und Setzzeit ist am Samstag, 22. Feb. 2026, ab 9.30 Uhr.

WILDE WELTEN 2026

Auch für das Jahr 2026 dachte der ASV Ilvesheim wieder an die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen unserer Friedrich-Ebert-Schule. Der Vorsitzende Rolf Sauer und der Jugendleiter Philip Hassani freuten sich, die Schulkalender über Tierwelten in Baden-Württemberg überbringen zu dürfen.

Dieser Kalender wird vom Landesfischereiverband und Landesjagdverband BW herausgegeben. Er ist empfohlen als unterrichtsbegleitendes Lehrmittel. Inhaltlich wird im Internet das Informationsangebot für große und kleine Entdecker erweitert. Angler und Jäger arbeiten hier fehlendes Naturwissen spannend auf.

Gerade die Unterwasserwelt bleibt selbst dem interessierten Beobachter nahezu verborgen. Und wie soll das Bewusstsein für die Natur und die Umwelt gestärkt werden, wenn man das zu Schützende gar nicht kennt?

Hier sieht der ASV eine wichtige, satzungsgemäße Aufgabe. Nicht nur der Kalender in Schulen soll Interesse wecken, vielmehr laden wir ans Wasser ein. Gerade in der Jugendarbeit ist Leben an unseren Hausgewässern angesagt. Dazu ist jeder eingeladen, ganz besonders natürlich am Kinderferientag oder zu Ufersäuberungen.

Schulklassen oder Kindergartengruppen sind im Draußen-Klassenzimmer „Weiher“ immer willkommen.

 

 

In diesem Jahr nahm die Klasse 4d mit ihrer Lehrerin Frau Fahldieck die Kalender in Empfang.

 

Fastnachtsumzug 2026, wir sind dabei!

Wir ziehen mit dem Anglerkahn dahin, umweltfreundlich, ohne CO2-Ausstoß, auf Platz 17 des unendlich langen Zuges. Mit einem erschreckend grausamen Thema: Tier- und Naturschutz 2025 – GEMEINGEFÄHRLICH.

Mitläufer sind immer willkommen, nehmt einfach Kontakt mit unserem Vize, Benjamin Seitz, auf.

Gemeindeehrung

Goldene Ehrennadel für Kultur ging an Klaus Peter Baumer

Herr Baumer, ein Freund unseres Vereins, hat anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des ASV im Jahr 2003 die Geschichte und die Bedeutung der Fischerei in Ilvesheim aufgearbeitet. Mit viel Akribie und unter großem ehrenamtlichen Zeiteinsatz entstand eine 58 seitige interessante, illustrierte Dokumentation. Nachzulesen auf der Homepage des ASV unter: www.angelsportverein-ilvesheim.deBei der Ausgestaltung wurde Herr Baumer von Eva Englisch (geb. Lohnert) unterstützt, bei der wir uns ebenfalls nochmals bedanken wollen.

Bürgermeister Walther ging bei der Ehrung von Herrn Baumer in der Mehrzweckhalle ausführlich auf dessen Wirken für die geschichliche Kultur in Ilvesheim ein.

Nach seiner Pensionierung als Lehrer im Jahr 2000 bekam er Zugang zum damals verwaisten Gemeindearchiv und startete mit Entstauben, Sortieren und Auswerten.

Eine erste Auswertung war über die Geschichte der Ilvesheimer Sportvereine.

Um Themen der Ilvesheimer Ortsgeschichte aufzuarbeiten, wurde nicht nur im Gemeindearchiv  recherchiert, sondern auch im Kreisarchiv, im Generallandesarchiv, in Büchern, Archiven anderer Gemeinden und in den Kirchenbüchern.

Daraus entstanden viele Abhandlungen, die in Vorträgen oder Niederschriften veröffentlicht wurden, wie z.B.:

Mozart und die Ortsherrschaft, Neckarfähre und ‑brücke, die Mühle und die Ziegelei, die Gasthäuser, die Hochwasser oder der Schlossgarten. Die öffentliche Informationsstelle zur Schifffahrt am unteren Neckar (beim Fischerhäusel) wurde von Herrn Baumer  erarbeitet.

2004 beschäftigte er sich mit dem jüdischen Leben in Ilvesheim, daraus entstand ein Vortrag über den  (im Dornröschenschlaf liegenden) jüdischen Friedhof. Wichtig waren ihm dabei auch die Zeitzeugengespräche. Hier erfuhr er die von einem Juden gestellte Frage: „Was haben wir Euch denn getan!“, die in die Gedenkstätte bei der Bücherei einging.

Er erarbeitete die Grundlagen für den ersten Antrag auf Verlegung von Stolpersteinen (in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Mannheim).

Er war anfänglich Mitglied der großen Arbeitsgruppe zur Erarbeitung einer Ilvesheimer Ortschronik.

Im Jahr 2011 erhielt er für das vorgenannte Engagement die Ehrennadel in Silber für Kultur.

Für das Jubiläumsjahr 2016  initiierte und arbeitete er am Ilvesheimer historischen Ortsrundgang mit.

Mehrere Jahre bestritt er den Tag des offenen Denkmals in Ilvesheim

Er recherchierte über die NS-Zeit durch viele Zeitzeugengespräche, die er festhielt.

Seit Beginn seiner Forschungen erweckte die Ilvesheimer Ortsherrschaft und das Schloss sein Interesse.

In vielen Jahren wurde jede freie Stunde zur Recherche genutzt. Auch dank von Unterstützern, konnte dazu im Mai 2017 ein über 600 Seiten starkes, illustriertes Buch herausgegeben werden, mit Klaus-Peter Baumer als Autor. Dieses Buch erweckte das Interesse an Ilvesheim über die Ortsgrenzen hinweg – bis ins Ausland.

Der ASV gratuliert Herrn Baumer zu der verdienten Auszeichnung.

Pflegearbeiten im Weihergelände

Am vergangenen Samstag war am Weihergelände viel los. Nicht nur zu erkennen an den vielen Pkws, sondern auch deutlich zu hören waren die Motoren von Kettensägen, Freischneidern, Heckenscheren, Mähmaschinen und Schlegelhäckslern. Um die Natur am wertvollen Stillgewässer mit dem kleinen Bannwäldchen möglichst wenig zu stören, konzentrieren sich die Angler für die notwendigen Pflegearbeiten im Wesentlichen auf 2 große Wintereinsätze, im Januar und Februar.

Die Pflegepläne haben 3 große Herausforderungen: 1. Der Überwuchs an den ca. 1 km langen Grenzzäunen muss zurückgenommen werden. 2. Das Projekt naturnahe typische Ufervegetation zum biologischen Gleichgewicht des Weihers verlangt das Mähen gegen z. B. Brombeeren und den Schösslingen der Robinien und Pappeln. Hier ein kleiner Hinweis, am Altneckar, gegenüber der Ladenburger Straße, übernimmt diese Fällarbeiten im Moment gerade der Biber. Und 3. der vor etwa 25 Jahren erstellte Gehölzpflegeplan, der u. a. eine behutsame Entnahme der standortfremden Robinie vorsieht, ist immer noch in der Umsetzungsphase.

 

 

Freigeschnitten wurde auch die Einsichtsstelle auf den Weiher an der Ostseite beim Baumlehrpfad (siehe Bild). Hier ist auch gut zu erkennen, dass das umzäunte Wäldchen von den Anglern als Bannwald behandelt wird. Will heißen, die alten, tw. morschen Bäume bleiben stehen, bis sie als Todholz am Boden ihren wertvollen Dienst für Insekten und letztlich als Humus für neue Pflanzen leisten. Nur so kommt es, dass z. B. in Ilvesheim Spechte heimisch sind. Hören Sie im Frühjahr bei einem Spaziergang durch den Baumlehrpfad das Klopfen und den Ruf unseres Buntspechtes.

Die rund 25 garten-, landschaft- und forstwirtschaftlich tätigen Akteure des ASV legten nach 3 Stunden eine wohlverdiente Pause mit einem deftigen Vesper am Lagerfeuer bei der Geräte- und Schutzhütte ein. Für die meisten handelte es sich um eine ungewohnte Arbeit, die zwar anstrengend ist, deren Zweck und die Gemeinschaft aber auch Spaß bereiten, vielen Dank an alle.

 

Fastnachtsumzug 2026

Ja, wir sind dabei! Wer Lust hat mitzumachen, setze sich bitte mit unserem Vize, Benjamin Seitz, in Verbindung.

Vorweihnachtliche Feier

wie immer „unter freiem Himmel“, hatten die Helfer um Michael im nuh den Vorplatz des Fischerhäusel in einen kleinen, schön geschmückten Weihnachtsmarkt verwandelt. Schon bald stieg der Duft von Glühwein und Kinderpunsch auf, in der Poppkornmaschine schneite es weißes Popkorn, die vorbereiteten Maronis rösteten im Eisentopf und die Waffeleisen standen zur Selbstbedienung bereit. Hinter den Brätern sorgten Heidi, Benni und Bastian für lecker gegrillte Bratwürste und Frikadellen, dazu brieten sie noch Kartoffelpuffer aus. An den Stehtischen fand ein reger Austausch unter den Anglerfamilien statt, als von Ferne eine Glocke zu hören war.

Es war der Nikolaus, von unter vom Neckar kam er her, mit seinem schweren Sack und begrüßte die Anglerschar. Er war begeistert, von dem für ihn, schön beleuchtet und geschmückten Platz und lobte die dafür Verantwortlichen. Er  habe wie jedes Jahr die Arbeit des Vereins beobachtet. Seit nahezu 100 Jahren setze sich dieser für Umwelt-und Naturschutz ein, spielte er auf das 100jährige Jubiläum in 2028 an.  Besonders hob er die traditionellen Säuberungsaktionen hervor. Mit der „Clean up Aktion“ am Neckarvorland gegen das neue Umweltproblem, dem Mikroplastik sei der ASV ganz aktuell unter dem alten Motto: „ haltet die Gewässer rein“.

 

Ganz toll fand es der Nikolaus auch, wie der Verein Kinder und Jugendliche an den Natuschutz und die Angelfischerei heranführe, sei es durch den Kinderferieintag, die Besuche im Weihergelände und insbesondere durch die aktive Jugendarbeit.

Zur Pflege des Weiher meinte er, dass sich ein gesunder Fischbestand durch Artenvielfalt auszeichne, was die Angler hier erreicht hätten. Überhaupt sei Fisch ein wichtiges Nahrungsmittel, was die Ilvesheimer Angler beim einzig verbliebenen traditionellen Fischerfest am unteren Neckar immer wieder unter Beweis stellten. Er dankte den Anglerfamielien und besonders auch den Eltern der Jugendangler, dass sie sich so fleissig in das große Traditionsfest einbringen, es damit sichern und damit auch den Nachwuchs für die ehrenamtliche Arbeit. Er habe heute auch an die Jüngsten gedacht und für diese etwas in seinem Sack mitgebracht. Emma stand ganz vorn und konnte dem Nikolaus sogar ein schönes Weihnachtsgedicht vortragen. Sie durfte als erste in den Sack greifen. Mit dem Wunsch für ein schönes, friedliches Weihnachtsfest und alles Gute für alle Ilvesheimer im Neuen Jahr, verabschiedete sich der Nikolaus, mit dem Versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen.

 

Auszeichnung der Vereinsmeister 2025 

 

Der Sportwart Kenneth Korff nahm die Auszeichnung der geschicktesten Angler vor. Auf dem Bild sind zu sehen, v.l.n.r. Rolf Sauer, Vorsitzender;  Kenneth Korff, Sportwart und 3. Sieger um den Vereinsmeisterpokal; Bernd Feuerstein der Fischerkönig mit Königskette (Königsfisch ein Karpfen mit 6.955 g.);  Raimo Feuerstein geschicktester Angler um den Gemeindepokal und Benjamin Seitz, Gesamtsieger um den Vereinsmeisterpokal.

Partnerschaftsbaum ersetzt

Zum 10 jährigen Jubiläum der Ost-West Vereinspartnerschaft mit dem AV Rödertal in Hermsdorf bei Dresden, spendeten die sächsichen Freunde eine Winterlinde. Der stattliche Baum wurde im Jahr 2000 beim Fischerhäusel gepflanzt und entwickelte sich gut. Nach 24 Jahren trieb der große Baum (2024) nicht mehr aus. Es wird angenommen, dass die Bodenarbeiten für die Hoppanlage den Baum schwächten, dazu kam am unten am Stamm ein Pilz, der gern durch Verletztungen mit Freischneidern entsteht. Das makarbere an der Sache war, dass der Baum im Todesjahr von Bernd Wiegner, dem Vorsitzenden des AV Rödertal, unser aller Freund und Initiator der Partnerschaftsbäume, abstarb. Nach einem Bodenaustauch im Frühjahr wurde jetzt von einem ASV-Team eine neue Winterlinde fachmännisch gepflanzt.

Den Baum spendete der ASV-Vorsitzende Rolf Sauer, er möchte damit nun nicht nur an die Partnertschaft, sondern auch an die 34 jährige persönliche enge und freudschaftliche Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Bernd Wiegner erinnern.

Ehrungsveranstaltung Gemeinde

bei dem sehr ansprechenden Ehrungsabend der Gemeinde Ilvesheim wurden u.A. auch die ehrenamtlichen Schaffer in Vereinen mit dem Ehrenamtsbon ausgezeichnet. Für den Angelsportverein durften unser 2. Vorsitzender Benjamin Seitz  und unser Vorstandschaftsmitglied für die Öffentlichkeitsarbeit,  Bastian Ruf, den Ehrenamtsbon durch Bürgermeister Walther entgegennehmen. Wir gratulieren den beiden, wenngleich diese Auszeichnung eine Anerkennung für alle unsere ehrenamtlichen Herferinnen und Helfer darstellt.

 

Angelpapiere für 2026

Am Freitag, den 12.12. 2025 werden von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Fischerhäusel die Angelpapiere für 2026 ausgegeben. Beiträge und Gebühren, siehe unter www.angelsportverein- Ilvesheim.de  oder im Schaukasten. Den gültigen Fischereischein bzw. Jugendfischereischein nicht vergessen. Auch Neuaufnahmen können an diesem Abend erfolgen, Jugendliche bitte mit einem Elternteil kommen und 1 Paßbild mitbringen.

 

Vorweihnachtliche Feier mit Ehrungen

Samstag, 13. 12. 2026, beim kleinen Weihnachtsmarkt vor dem Fischerhäusel. Beginn 18.00 Uhr, Aufbauhelfer sind ab 16.00 Uhr willkommen.

Einladung zur vorweihnachtlichen Feier

Liebe Vereinsmitglieder und Familienangehörige, es wäre schön, wenn wir uns vor dem Jahresausklang alle noch einmal bei unserem kleinen Weihnachtsmarkt am 13.12.2025 ab 18:00 Uhr vor dem Fischerhäusel treffen würden. Dazu sind alle Anglerfamilien eingeladen, insbesondere auch die Eltern und Geschwister unserer Jugendlichen. Schließlich haben auch alle zu der sehr erfolgreichen Vereinsarbeit in 2025 beigetragen. Dafür möchte ich mich, auch für die Vorstandschaft, herzlichst, bedanken. Bereits heute wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr, bleibt gesund und unserem Verein, mit all seinen Aktivitäten, wohl gesonnen.

Preisverleihung zum Ballonweitflugwettbewerb

Am Familiennachmittag des 55. Ilvesheimer Inselfischerfestes starteten 187 Kinder den blauen ASV-Ballon in den Himmel. Wie angekündigt wurden alle Kinder deren Begleitkarte an den ASV zurückkam ( 20 Kinder ) zu der Siegerehrung mit Preisverteilung ins Fischerhäusel eingeladen.

Unser 2. Vorsitzender, Benjamin Seitz , wertete die Karten gewissenhaft aus und besorgte für die Gewinner altersgerechte Sachpreise.

Im Fischerhäusel wurden die Kinder aller Altersklassen zunächst einmal willkommen geheißen und mit einem Getränk bewirtet. Der Vorsitzende Rolf Sauer ging auf die lange Tradition des Ilvesheimer Fischerfestes mit den Ballonweitflugwettbewerben für Kinder ein. Das 4 tägige Fischerfest soll durch Attraktivitäten, wie Liefe Musik, Feuerwerk, Kinderveranstaltungen und dem Fisch als wichtiges Nahrungsmittel Alt und Jung, ja ganzen Familien aus Ilvesheim und der näheren Umgebung gesellschaftlich zusammenbringen. Dank unseres starken Fischerfestteams und der treuen Gäste gelingt das dem ASV immer wieder.

Die erwirtschafteten Mittel  ermöglichen unsere Natur- Umweltschutz- und Jugendarbeit.

Doch nun zu den Siegern, deren Ballon gingen östlich von Würzburg zu Boden. Die weitesten Strecken waren 182 und 184 Km ( Luftlinie), das waren die Ballons von Maike und Tim. Den Platz 3 belegte Joshua mit 164 Km. Es gab aber auch Ballons die schafften es gerade über den Neckar und landeten in Neckarhausen. Insgesamt durften sich 20 Kinder auf schöne Preise freuen.

Einigkeit bestand für Alle, wir freuen uns auf des 56. Ilvesheimer Inselfischerfest am 1. Juniwochenende 2026.

Neue Wirtsleute im Fischerhäusel

Wir haben bereits veröffentlicht, dass Touchcha Wilken unser Fischerhäusel nach über 10 Jahren nicht mehr bewirtschaften kann.

Die Vorstandschaft des ASV war nun in der glücklichen Lage, zwischen gleich zwei kompetenten Bewerbern entscheiden zu dürfen.

Am vergangenen Samstag haben Alexa und Fidan Kasumaj (auch Betreiber der Minigolfanlage) das Fischerhäusel wieder eröffnet. Sie konnten sich gleich über einen guten Zuspruch freuen.

Die neue Speisekarte ist mit der eines gut bürgerlichen Speiserestaurants, zuzüglich einiger Spezialitäten, zu vergleichen.

Das Ambiente im Innern des Fischerhäusels blieb bewusst beim Alten. Vielleicht etwas skurril präsentiert es die Angelfischerei im Neckarbogen mit der nahezu 100-jährigen Historie des Vereins.

Die Öffnungszeiten sind derzeit von Mittwoch bis Sonntag jeweils ab 17.00 Uhr. Ein Mittagstisch ist in Planung. Ein ganz besonderes Angebot gibt’s an den 4 Adventssonntagen. Beginnend ab dem 30.11. wird ab 10.00 Uhr zum Adventsbrunch eingeladen. Für Reservierungen ist das Fischerhäusel wie bisher unter Telefon 491786 zu erreichen.

Ein Präsent mit Anspielung überreichte der ASV-Vorsitzende dem Ehepaar Kasumaj. Der große Wels würde zum Kuscheln wunderbar in eine Kinderecke passen, so Sauer. Das Wecken von Interesse an Natur- und Umweltschutz bei der Angelfischerei sollte am besten im Kindesalter geschehen. Es wäre deshalb schön, wenn das Fischerhäusel, wie seine Umgebung, gerade für Familien mit Kindern etwas von Erlebnisgastronomie hätte.  Es bleibt also spannend.

Die Kasumajs mit Team und der ASV freuen sich auf Gäste: „im Iwersa Fischerheisl on da neggabrik. Kumt äfach mol roi!“

Martinsangeln

Mit dem Martinsangeln, um den St. Martinstag, beschließen die Aktiven des ASV traditionell die Gemeinschaftsangeln eines Jahres. Bei etwas diesiger aber trockener Novemberwitterung wurde das Angeln am Neckar-Kanal oberhalb der Feldwegbrücke durchgeführt.

Am gespundeten Kanal sind alle Plätze gleichwertig, müßte man denken, doch gefehlt. Die Fangergebnisse waren sehr unterschiedlich. Da mußte sich, bei gleicher Fangmethode, der eine mit einigen kleinen Schwarzmeergrunden begnügen, während der Andere über zehn schöne große Rotaugen fangen konnte. Daran ist zu erkennen, dass ein Angler alleine nach einem Angeltag keine Aussage zum Fischbestand in einem Gewässer machen kann. Gemeinschaftsangeln über Jahre hinweg, zur gleichen Jahreszeit durchgeführt, lassen eine Aussage über die Entwicklung des Fischbestandes sehr wohl zu.

Bei der Dokumentation des Fanges, noch am Wasser, war der fängigste Angler Markus Daub, mit 3.720 g., gefolgt von Dietmar Gustke mit 3.065 g., Rolf Sauer mit 1.960 g., Benjamin Seitz mit 1.720 g. und Raimo Feuerstein mit 1.410 g..

In die Fangstatistik gingen folgende Fischarten ein: Rotaugen (häufig), Barbe, Rußnase, Nase, Döbel, Brachsen (vereinzelt), kleine Rapfen und Schwarzmeergrundeln (häufig).

Nach dem Angeln traf man sich zum Aufwärmen und zum traditionellen Füllselessen im Fischerhäusel.

Vielen Dank an unseren Sportwart Kenneth Korff für die Organisation der Gemeinschaftsangeln und an Heide Klotz für die gute Verpflegung.

Einweihungsfest der Mehrzweckhalle

Am gelungenen Einweihungsfest der sanierten Mehrzweckhalle war der ASV natürlich auch beteiligt.  Es gab illustrierte Informationen zu unserer Natur-und Umweltschutzarbeit. Alle Besucherinnen und Besucher unseres kleinen Standes, die bereit waren (geschickt) mit der Handangel umzugehen, konnten sich einen frischen leckeren Schaumkuss angeln. Ein lustig süßer Beitrag des ASV, wobei nicht zufällig die Angeltütchen auf Plakaten den Ilvesheimer Inselfischerfestes standen.

Martinsangeln

Jung und Alt treffen sich zum letzten gemeinsamen Angeln in diesem Jahr an unserem Neckarkanal.

Nach dem Angeln sind alle Teilnehmer und Beobachter zum traditionellen Füllselessen ins Fischerhäusel eingeladen.

Termin: Samstag, 8.11.2025, Treffpunkt 10.30 Uhr am Fischerhäusel.

Glückwunsch zum 90.

Unserem Ehrenmitglied Richard Polony durften wir am vergangenen Freitag die herzlichsten Glückwünsche zum 90. Geburtstag aussprechen. Am Vormittag des Ehrentages trafen gleich mehrere Vorstandschaftsmitglieder und sogar der Bürgermeister bei Richard in der Wohnung ein, was diesen, fitt wie immer, sehr freute. Vorsitzender Rolf Sauer hatte für ihn einen kleinen Bildband über sein Wirken im ASV zusammengestellt. Angefangen im Jahr 1970, das Jahr des ersten Insel-Fischerfestes. Nach viel Aufbauarbeiten für das Fischerfest kamen die Bauarbeiten für das Lager,  die ersten Toiletten und 1987 der Bau des Fischerhäusels. Als Mann vom Bau war Richard immer dabei.

Sein Rentner-Meisterstück legte er jedoch bei der Sanierung des Weihers Mahrhöhe ab. Hier bewegte er u.A. zur Absicherung der Altlasten rd. 2.000 qbm kiesiges Material zu einem Wall und verbaute dieses Material nach der Entschlammung. Ohne diese erhebliche Eigenleistung wäre das 400.000 Euro Naturschutz-Projekt nicht zu stemmen gewesen.

In knapp 30 jähriger Vorstandschaftsarbeit ist Richard für interessante Informationsfahrten für die Anglerfamilien und die Geselligkeit zuständig.

Die Mitglieder des ASV wünschen ihrem Ehrenmitglied weiter Gesundheit und alles Gute !

Anglertreffen am Weiher

Das lockere herbstliche Anglertreffen am vergangenen Sonntag war gelungen. Nach einer kühlen Nacht war das Wetter am Morgen stark bewölkt, blieb aber trocken. Die Fische hatten wohl wegen des fallenden Luftdruckes (Grund Nr. 9 für keinen Fang) keine große Beisslust. Umso mehr konnte man sich an der Hütte aufhalten, um zu fachsimpeln und Hans Jürgen am Räucherofen beobachten, wie er die frischen Forellen aus heimischer Zucht anrichtete. Pünktlich zur Mittagszeit kamen sie aus dem Ofen und gleich auf den Tisch zum Verzehr. Jung und Alt freuten sich bereits auf dieses Highlight und ließen es sich schmecken.

Vielen Dank an H.J. für die perfekte Arbeit. Zufrieden trat man den Heimweg an und merkte, dass bei diesen schönen Stunden am Weiher mehr war als nur Angeln.

Königsangeln 2025

Das Königsangeln ist ein Bestandsangeln an unserer Hausstrecke auf den schwersten Fisch. Seit 66 Jahren wird dieses Angeln durchgeführt. Die Daten des Königsfisches werden auf der Königskette eingraviert und der Fänger wird für ein Jahr zum Fischerkönig. Inzwischen wurden die Daten der Königsfischen zu einer wichtigsten Dokumentationen über die Entwicklung des Fischbestandes der letzten 66 Jahre in unseren Neckar.

Hier die 5 schwersten Fische:

Karpfen mit 6.955 g gefangen von Bernd Feuerstein

Zander mit 3.785 g gefangen von Maximilian Schwarz

Zander mit 1640 g gefangen von Kenneth Korff

Rapfen mit 1.265 g gefangen von Thorsten Korff

Barsch mit 425 g gefangen von Benjamin Seitz

Anglertreff am Weiher

Unser lockerer Anglertreff am Weiher, mit oder ohne Fliegenrute findet am Sonntag, den 19. 10. 2025 statt.

Einladung zur Informationsfahrt

Sonntag, 28. Sept. 2025

Liebe Mitglieder, liebe Anglerfamilien,

bei unserer diesjährigen Informationsfahrt stehen gleich zwei Highlights mit Bezug zum Verein auf dem Programm.

Wie und wo wird unser Fischerfestbier produziert?

Das werden uns Wilhelm und Tillmann Werner, Inhaber der Dachsenfranzbrauerei in Zuzenhausen. bei einer Spezialführung veranschaulichen.

Nach dem Mittagessen im Brauereihotel führt uns die Fahrt durch die Hügel des Kraichgaus zu unserem Neckar, etwa 80 km flussaufwärts von Ilvesheim. Hier liegt über dem Neckar die historische Altstadt von Bad Wimpfen, mit tollen Fachwerkgebäuden und einer Historie von über 5.000 Jahren Leben am Fluss. Führung und Erkundung sind am Nachmittag vorgesehen.

Unsere Fahrt startet um 9.30 Uhr am Fischerhäusel. Die Rückkehr ist gegen 20.Uhr geplant, so dass der Teilnahme von unseren Kindern nichts entgegensteht.

Der Kostenbeitrag für Erwachsene ist 10,–Euro, Kinder/Jugend sind frei.

Bitte meldet euch bis zum 21.9.25 sauer-asv@web.de oder Tel. 0621/97888839

Aktuelles

Touchcha kündigte nach 10 Jahren leider den Pachtvertrag für das Fischerhäusel, wir müssen nun eine Nachfolge suchen, Ideen bitte an den Vorsitzenden.

Nächste Termine

So. 14.9.25, 6.00 Uhr, Gemeinschaftsangeln

So. 12.10.25 Königsangeln, Waage bis 11.30 Uhr

So. 19.10.25 Anglertreffen am Weiher

So. 8.11.25 11.30 Uhr Martinsangeln.

Präsentation des ASV

Beim Neubürgerempfang der Gemeinde Ilvesheim im Bürgerhaus Hirsch stellten Benjamin Seitz, Rolf Sauer und Mohamed Hassani die Aufgaben und Ziele des Angelsportvereins vor.

Anangeln

Zum traditionellen gemeinschaftlichen Angeln treffen sich die Mitglieder des ASV Ilvesheim am Sonntag, den 27.05.2025, um 7.00 Uhr am Fischerhäusel. Die Angelstrecke wird oberhalb der Kammerschleuse sein. Die Köder werden gemeinschaftlich beschafft. Für Jugendliche besteht Mitfahrmöglichkeit.

Nach Verwertung des Fanges, gibt’s im Fischerhäusel beim Erfahrungsaustausch einen kleinen Imbiss.

Neues Ehrenmitglied

Die Vorstandschaft des Angelsportvereins kann nach der Vereinssatzung an besonders langjährige und um das Wohl des Vereins verdiente Mitglieder die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Wir freuen uns aktuell über 2 Ehrenmitglieder.

Karl Götz, am Neckar wohnend, wird bald 92 Jahre und trat 1956 in den ASV ein. Ob Fischerfest, Säuberungs- und Pflegeaktionen oder Partnerschaft, Karl Götz war immer von der ersten Stunde aktiv dabei. Er ist unser ältestes und langjährigstes Mitglied.

Richard Polony ist seit 55 Jahren Mitglied, er wird dieses Jahr 90 Jahre und ist seit Jahrzehnten und aktuell Mitglied unserer Vorstandschaft, ein Aktivposten in unserer Fischbäckerei und als Mann vom Tiefbau leistete er bei der Weihersanierung eine wahre Meisterleistung.

Mit solch zwei Ehrenmitgliedern sind die Hürden für ein weiteres Ehrenmitglied hoch gesteckt.

Mit Klaus Görig hat der ASV ein Mitglied, das der Ehrenmitgliedschaft würdig ist. Gerade einmal 75 Jahre alt geworden ist er seit 63 Jahren Mitglied des ASV. Er erlernte und beherrschte die „Hohe Kunst“ der Angelfischerei wie kein Anderer. Mit den ASV’lern Manfred Behr, Erich Heitzer und Harald Jungbauer in der Mannschaft wurde der ASV 1981 in Florenz Vizeweltmeister. Klaus Görig holte den gleichen Titel für sich im Einzel. Gerne gibt er sein großes Wissen und seine Erfahrungen auch an unsere Jugendlichen weiter. Wenn es bei den Vorstandsämtern einmal eng wurde, sprang er ein, als Schriftführer, Sportwart und bis heute als stellv. Vorsitzender. Den Vorsitzenden Rolf Sauer freute es die Ehrenurkunde unter Beifall der Jahreshauptversammlung übergeben zu dürfen.

FROHE OSTERN

Wünscht die Vorstandschaft des Angelsportvereins allen Mitgliedern, deren Familien und allen
Leser/innen.
Lasst uns die Feiertage nutzen, um bei einem Spaziergang die Entwicklung unserer heimischen Natur
zu bestaunen gerade an unserem Neckar, entlang des Kanals oder des Baumlehrpfades am
Weihergelände.

Terminvorschau:

Donnerstag, 1. Mai 2025, Treffen am Weiher, mit oder ohne Fliegenrute, nette Gespräche, frischer
Fisch aus dem Räucherofen.

Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung des ASV wurde nach den Rechenschaftsberichten und dem Bericht
der Revisoren, der Kassier und die Vorstandsschaft einstimmig entlastet.

Die Neuwahl der Vorstandsschaft brachte folgendes Ergebnis:
Vorsitzender: Rolf Sauer , 1. Stellvertreter: Klaus Görig, 2. Stellvertreter: Benjamin Seitz, Schriftführer:
Michael Wüst, Kassier: Dietmar Gustke, Festkassier: Wolfgang Reimann, Sportwart: Kenneth Korff,
(Vertretung, Bernd Schütz), Gerätewart: Michael Sommer, Jugendwart: Philip Hassani, Stellvertreter:
Ulrich Böhn, Öffentlichkeitsarbeit: Bastian Ruf, Orga-Ausschuss: Heidi Klotz, Richard Polony,
Mohamed Hassani und Bernd Böser.

Bei den Revisoren schied aus, Bernd Feuerstein, es bleibt für ein weiteres Jahr Bernd Böser, neu
gewählt wurde Martin Kragl.
Rolf Sauer, der bei seinem Rückblick neben dem Großen Insel-Fischerfest 12 Veranstaltungen revue
passieren ließ, nannte die Mitglieder der Vorstandsschaft die Motoren des Vereins und bedankte sich
für deren Engagement.

Angebote für unsere Jugendlichen, regelmäßig und attraktiv, dafür werden wieder sorgen:


(Bild v.r.n.l.) Martin Kragl (Jugendbetreuer), Philip Hassani (Jugendleiter), Ulrich Böhn (Stellv.
Jugendleiter)

Allgegenwärtiges Mikroplastik

So ein Bericht im MM vom 10.3.2025 über die Gesundheitsgefahren des Menschen durch
Plastikaufnahme. Diese Feststellung können die rund 20 Helferinnen und Helfer beim jährlichen
Frühjahrsputz des Neckarvorlandes in der Ilvesheimer Neckarschleife voll bestätigen.
Plastikflaschen, Plastikverpackungen oder auch nur Plastikfetzen entlang von Wegen,
stammend von unbedachten Zeitgenossen oder entlang des Ufers, wohl mitgebracht vom
letzten Hochwasser. Nach 2 Stunden Sammelzeit konnten Carsten und Benjamin auf ihren
Anhänger rund 14 gefüllte Müllsäcke von den Ablagestellen einsammeln. Das größte
Sammelgut war eine Plastikabsperrbarke, die vielleicht unser Bauhof noch gebrauchen kann.

Die auf Neudeutsch genannte „Clean Up“ Aktion des ASV startete am Treffpunkt
Fischerhäusel. Hier wurden Müllsäcke und Greifzangen verteilt und die Begehungsstrecke
aufgeteilt. Zwar fehlten wegen der Fastnachtsferien einige Jungs, die sonst immer da sind,
dennoch freute sich der Vorsitzende Rolf Sauer für die zahlreiche Teilnahme an dieser
Traditionsveranstaltung des ASV, die nun bald 50 Jahre alt werde. Ein stolzes Alter, wenn
man sich vorstelle, dass bis Ende der 60er Jahre der Müllabladeplatz für die Gemeinde, das
„Schuttloch“ in Betrieb war. Müllentsorgung durch offene MVA und Abtransport bei
Hochwasser. Erst Fischsterben bei erhöhten Wasserständen nach Starkregen lösten Proteste
der Angler am unteren Neckar aus, was letztlich zur Schließung dieser Schuttlöcher und zum
Bau von verbesserten Kläranlagen mit Regenwasserrückhaltung führte. In diesem
Zusammenhang bezeichnete Sauer die Angler als eine der ersten Natur- und Umweltschüzer.
Sie wollten natürlich nicht auf den Neckarfisch im Speiseplan verzichten.

Alle Helferinnen und Helfer lud der ASV ins Fischerhäusel ein, hier gab es keinen Neckarfisch
aber ein originelles deftiges Vesper in gemütlicher Runde. Hierfür vielen Dank an Heidi und
Bernd.

Helfende Hände gesucht: Weiher- und Uferpflege 2025

Am Samstag, den 22. Februar 2025, ab 9:30 Uhr finden letzte Pflegemaßnahmen am Weiherufer statt, um den typischen natürlichen Bewuchs für das Frühjahr 2025 zu erhalten und damit Lebensraum, Nist- und Laichstätten für Vögel, Fische, Amphibien und Insekten zu sichern.

Einladung  zum „clean up“  am Ilvesheimer Neckarufer, Samstag, 8.3.2025, Treffpunkt  9.30 Uhr am Fischerhäusel. Im Anschluss lockt das deftige Schlachtbuffet.

Letzte Ausgabe der Angelpapiere 2025, am Donnerstag, 6.3.2025, von 17.00 bis 19.30 Uhr im Fischerhäusel.

Pfegeeinsatz am Weihergelände

Aufgabe der Angler am Weiher ist nicht nur die Uferpflege, sondern auch die Instandhaltung und Pflege der weitläufigen Umzäunung das Weiherareals. Das kleine Wäldchen wird als Bannwald geschützt, das bedeutet, dass z.B. grundsätzlich absterbende Bäume nicht gefällt werden, worüber sich nicht nur unsere Spechte freuen. Das Totholz am Boden ist für viele Insekten Lebensraum.

Würde die Gemeinde als Eigentümerin dieses Fleckchen öffentlich zugänglich machen, müsste es aus Sicherheitsgründen parkähnlich ausgeräumt und permanent gepflegt werden.

Bei dem Gehölz im Steiluferbereich befinden sich immer noch standortfremde Robinien. Die Robinie (Scheinakatie) wurde einst zur Uferbefestigung gepflanzt. Blätter und Holz enthalten Giftstoffe, die das Wasser sehr belasten. Seit vielen Jahren fällen wir diese Bäume, jedoch sehr mit Bedacht, da die Wurzeln sehr viele Schoßlinge bilden, die ohne Bekämpfung zu einer Ausbreitung des an diesen Standort schädlichen Baumes führen würden.

Zur Pflege des Areals samt Zaunanlage haben wir als Arbeitshilfe Motorscheren, Motorfreischneider und Motorsägen angeschafft. Die neueste Errungenschaft ist eine Maschine mit Schlägelhächsler. Am wichtigsten ist und bleibt jedoch die Manpower. Mit unseren Jungs waren wir am Samstag rd. 20 Leute, die geschickt angepackt haben, so dass wir unser Arbeitssoll gut erfüllen konnten.

Ein besonderer Dank, an Michael und Carsten für die intakten Maschinen, Sebastian für den Kleinschleppereinsatz und an Mohamed für die originelle deftige Verpflegung.

PROSIT NEUJAHR !

Angelpapiere für 2025

Am Freitag, den 10.01.2025 können in der Zeit vom 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Fischerhäusel die Angelpapiere für 2025 bezogen werden werden. Hier gibt es auch Informationen zur Angelberechtigung und die Beitrittsmöglichkeit in den Verein. Angelberechtigungskarten können nur ausgestellt werden, wenn ein gültiger Fischereischein oder Jugendfischereischein vorliegt.

Die Abgabe der Fangbücher bitte nicht vergessen. Bei Ausgabe von Angelberechtigungskarten an Jugendliche bedarf es der Unterschrift eines Erziehungsberechtigten vorort.

Weitere Iformationen unter: www.angelsportverein-ilvesheim.de

In der letzten Vorstandschaftsitzung 2024 durften wir unserer aktiven Heidi Klotz zum 70. Geburtstag gratulieren. Heidi Klotz ist seit 33 Jahren aktives Mitglied des ASV. Zwischen 1998 und 2008 bewirtschaftete Sie unser Fischerhäusel zur Mitgliederbewirtung.Seit dieser Zeit gehört sie der Vorstandschaft an, wo sie im Organisationsausschuß wertvolle Arbeit leistet. Sie ist immer bestens informiert und stellt eine anerkannte Repräsentantin unseres Vereins dar, wie der Vorsitzende Rolf Sauer feststellen durfte. Alle wünschten Ihr Gesundheit und Kraft für Ihr weiteres ehrenamtliches und soziales Engagement.

Arbeitseinsatz am Weiher

Der winterliche Arbeitseinsatz findet am Samstag, 18.01.2025 ab 9.30 Uhr statt. Für das traditionelle Vesper am Lagerfeuer ist gesorgt.

Vorstandssitzung

Die nächste Sitzung findet am Dienstag, 14. 01. 2025, um 19.30 Uhr im Fischerhäusel statt.

Vorweihnachtliche Feier der Anglerfamilien (Fortsetzung)

Vorsitzender Rolf Sauer freute sich in diesem Jahr gleich 14 Mitglieder ehren zu dürfen. Für 20
jährige aktive Mitgliedschaft erhielten die Vereinsehrennadel in Silber: Heike Biedermann und
Bernhard Riester.

Für 25 jährige Mitgliedschaft erhielten die Ehrennadel des BSFV in Silber: Monika Bühler, Andre
Kessel, Armin und Tobias Pogadl, Sabrina Reimann, Jochen Weik und Philipp Wickert.

Für 35 jährige Mitgliedschaft erhielten die Vereinsehrennadel in Gold: Bernd Böser und Mohamed
Hassani.
50 Jahre aktiv im ASV ist Manfred Bühler. Bereits als Jugendlicher war begabter Wettkampfangler
und betreute 1981 unsere Mannschaft zur Vizeweltmeisterschaft. Viele Jahre stand er der
Vorstandschaft als Gewässerwart zur Verfügung und bringt sich heute noch aktiv in die
Gewässerpflege ein. Er erhält die goldene Ehrenplakette des BSFV.

60 Jahre aktive Mitgliedschaft im Angelsportverein Ilvesheim

Vielen Dank an Manfred Behr und Erich Heitzer. Beide sind leidenschaftliche Angler und beide
vertraten den ASV über Jahrzehnte bei allen Vereins- und Verbandswettangeln. Den Höhepunkt der
hohen Kunst des Angelns erreichten beide bei der Weltmeisterschaft 1981 in Florenz. Hier erreichten
sie, zusammen mit Klaus Görig in der Mannschaft, die Vize-Weltmeisterschaft. Manfred Behr leitete
mit der Ilvesheimer Jugend die damals mit 70 aktiven Jugendlichen stärkste Gruppe im Badischen
Verband.In der Mannschaft wurde hier ebenfalls die Deutsche Meisterschaft erreicht und unsere
Sportfreund Wolfgang Zeh wurde im Einzel Deutscher Meister. Auch wenn Manfred Behr mit seinem
Angelgerätehandel zum Globalplayer wurde, unterstützte er den Verein ununterbrochen. So stehen
beide Geehrten bei Gemeinschaftsangeln auch heute noch mit uns am Wasser.Alle Geehrten
erhielten zur Erinnerung ein Bildchen vom Weiher mit Widmung

Die Vereinsmeister des Jahres 2024 zeichnete unser Sportwart Kenneth Korff aus.

Der Gemeindepokal, verliehen für die besten Angelergebnisse (ohne Königsfischen) ging an Raimo
Feuerstein, den Silberplatz belegte unser Vizevorstand Benjamin Seitz und den Bronzeplatz Bernd
Böser.

Der Vereinspokal, verliehen für die besten Angelergebnisse aus allen Gemeinschaftsangeln ging an
Bernd Schütz. Der Silberplatz an Benjamin Seitz und der Bronzeplatz an Kenneth Korff.
Der Königsangler des Jahres 2024 heißt Bernd Schütz. Ihm wurde für einen im Neckar gefangenen
Spiegelkarpfen mit dem sensationellen Gewicht von 14.700 g. die Königskette verliehen. Zu Prinzen
wurden der Jugendangler Jakob Neukum mit einem13.510 g. schweren Wels und Willi Hartwiger mit
einem 10.100 g. schweren Schuppenkarpfen.

Die Vorstandschaft des ASV Ilvesheim wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes
Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr 2025.

 

Vorweihnachtliche Feier

Wie alljährlich hatte der ASV seine Anglerfamilien zu einem kleinen Weihnachtsmarkt, „unter freiem Himmel“ eingeladen. Auf dem Vorplatz des Fischerhäusels standen kleine Zelte, hübsch geschmückt und beleuchtet. Am Eingangstor begrüßten klein Nikolaus und Schneemann die Gäste und am Fischerhäusel funkelte ein schöner Tannenbaum mit vielen Lichtlein.
Vorweihnachtlich waren die Gerüche, beginnend von heißen Kastanien, frischem Popcorn, Glühwein, Kinderpunsch, heißen Waffeln, bis hin zu den Bratwürsten, Frikadellen und Kartoffelpuffern. Schnell hatte sich der kleine Vorplatz gefüllt mit Alt und Jung Die Einen waren in nette Gespräche vertieft, die Anderen mit Popcornmaschine und Waffeleisen beschäftigt, als man die Glocke des Nikolauses vernahm und schon bahnte sich der Alte Gute Mann seinen Weg durch die Besucher.

Fast etwas erschöpft sagte er: „von unten vom Neckar komm ich her, ich sag Euch, da gibt’s gar keine guten Wege mehr und als ich mich so durch die Büsche schlug, sah ich ein blaues Lichtlein blitzen. Ein Zeichen für den Weg dachte ich, doch das war ein Polizeiauto und ein gestrenger Herr meinte, dass ich hier gar nicht laufen dürfte, das habe ich nicht verstanden, aber gut, sie nahmen mich ein Stück mit.“

Sodann lobte der Nikolaus die ganzen Anglerfamilien, weil sie das ganze Jahr so schön fleißig zusammenarbeiten und dadurch am ganzen unteren Neckar nur noch die Insel-Gemeinde Ilvesheim ein großes traditionelles Fischerfest habe. Ja, der Fisch sei schon immer wichtig für den Küchentisch gewesen. Besonders gefiel dem Nikolaus, dass der Verein sein Geld in Zukunftsprojekte stecke, nämlich dem Naturschutz am Neckar
und am Weiher und in die aktive Jugendarbeit. Und endlich kam er zum Wichtigsten, zu den Kindern, die ihn umgaben und zu seinem gefüllten Sack. Mit Liedchen und Gedichtchen klappte es nicht so gut, aber die Namen der Kinder konnte er schon erfahren. Natürlich durfte jedes Kind aus dem Sack etwas Süßes greifen. Er bedankte sich bei allen, die gerade an diesem Abend fleißig waren, wünschte ein frohes Weihnachtsfest und wolle im nächsten Jahr wiederkommen. An diesem Abend wurden auch die langjährigen Mitglieder und die Vereinsmeister geehrt, hierüber berichten
wir in der nächsten Ausgabe.

Preisverleihung zum Ballonweitflugwettbewerb

Beim Familiennachmittag des 54. Ilvesheimer Inselfischerfestes ließen rd. 170 Kinder den blauen ASV-Ballon mit der Teilnehmerkarte beim Festzelt in den Himmel starten. Bei schönem, ruhigen Wetter konnte man beobachten, wie die Ballons langsam nach Süden zogen. Aufgrund der Herstellung der Ballons aus umweltfreundlichem Kautschuk geht nach etwa 24 Stunden das Heliumgas verloren, sodass Flugstrecken von mehreren 100 km heute nicht mehr erreicht werden. 

 

Immerhin legte der Ballon von Santiago über 60 km zurück und wurde bei Bruchsal gefunden. Ähnlich weit flogen die Ballons von Lea, Ben und Nils. 

Insgesamt gingen 31 Karten, so viel wie noch nie, an den ASV zurück, wovon wir 29 Kinder zur Siegerehrung und Preisverteilung ins Fischerhäusel einladen konnten. 

So war das Fischerhäusel gefüllt von Kindern, Eltern und schönen Sachpreisen. Jeder erfolgreiche Teilnehmer wurde vom ASV-Vorsitzenden aufgerufen und durfte seinen Preis vom 2. Vorsitzenden Benni Seitz entgegennehmen, der sich die große Mühe gemacht hatte, alle Preise altersgerecht auszusuchen. So galt ein kräftiger Applaus nicht nur den Siegern, sondern auch den tollen Sachpreisen. 

 

Und wann ist das mit den Ballons wieder? 

 

Sicher beim nächsten Ilvesheimer Inselfischerfest am 1. Wochenende im Juni (30.05.-02.06.2025) 

Weihnachtsmarkt beim ASV

Liebe Mitglieder,

das Jahr geht zu Ende, der Angelsportverein war wieder sehr aktiv und hatte erfolgreiche Veranstaltungen. Dies war nur möglich aufgrund des starken Engagements der Anglerfamilien. Vielen Dank dafür !

Lasst uns nun gemeinsam bei unserem kleinen Weihnachtsmarkt langjährige Mitglieder und unsere Vereinsmeister ehren.
Natürlich kommt auch der Nikolaus !

Wir wünschen Euch schöne Feiertage und alles Gute für das Neue Jahr.

Arbeitseinsatz im Weihergelände

Wenn am vergangenen Samstag die 2 Taktmotoren heulten, wurden keine Bäume gefällt, es wurde lediglich die Ufervegetation gepflegt. In diesem feuchten Jahr ist es der Brombeere gelungen, große Flächen unserer typischen Ufervegetation in Besitz zu nehmen. Ganz schnell verdrängt sie das Schilf und Schilfrohr und damit den Lebensraum vieler Uferinsekten (z.B .Libellen)oder den Rohrsängern und Teichhühnern. Es ist nicht leicht die Brombeere zurückzunehmen. Dank mehreren Motorscheren und-Freischneidern und unserer geschickten jungen Mannschaft konnten wir die vorgenommenen Arbeiten erledigen.

 

Terminhinweise:

Vorstandschaft Sitzung, am Dienstag 3. 12. 2024

Vorweihnachtliche Feier, am Samstag, 7. 12. 2024

Ausgabe der Angelpapiere 2025, am Freitag, 13.12. 2024, von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr

Fortsetzung zum Bericht über die Partnerschaftsreise vom 3. bis 6. Okt. 2024

Die sächsische Wirtschaft und Kultur war und ist auch geprägt durch den Bergbau. Unter
diesem Motto stand die gemeinsame Fahrt ins nahe Erzgebirge am 2. Besuchstag. Wie am
ersten Tag standen wir wieder voll unter Dampf. In der Dienstältesten öffentlichen
Schmalspurbahn Deutschlands war ein nostalgischer Wagen für uns reserviert. Mit
Volldampf ging es durch das romantische Tal der roten Weißeritz. Durch Schluchten gings
steil hinauf. Immerhin legt die Weißeritz von ihrer Quelle bis zur Mündung in die Elbe bei
Dresden rd. 600 Höhenmeter zurück.
In Altenberg wurde bis 1997 Zinn abgebaut. Wir fuhren nach einer Einweisung in den
Besucherstollen ein.Hier wurde uns der Gesteinsabbau vom Hauen bis zur Sprengung sehr
anschaulich dargeboten. Kenneth wurde zu unserem Steiger, der Pressluftbohrer dröhnte,
Bernhard war der Sprenger und so wurde uns das harte Arbeitsleben unter Tage
vermittelt.Als wir dann noch die historische Zinnwäsche, eine Frauenarbeit, im Museum in
Betrieb sahen, wurde uns allen klar, daß der Bergbau hier , die Menschen in der ganzen
Region mit Stolz und Solidarität prägte.
Am Sonntag Vormittag mußten wir uns nach einer Führung durch das Hermsdorfer Schloß
und der Inspizierung des Karpfen-Schloßteiches leider schon wieder von unseren Freunden
verabschieden. Ein Reiseprogramm und Freundschaftliche, herzliche Begegnungen ganz im
Sinne meines im Vorjahr leider verstorbenen verdienten Vereinsvorsitzenden und Mitinitiator
von der ersten Stunde an, von Bernd Wiegner. Nochmals vielen Dank an die Neue
Vorstandschaft und an alle Mitglieder , daß sie weiter zu unserer Parnerschaft stehen und
mich ehrenhalber an ihren und unseren Partnerverein gebunden haben.

34 Jahre West/Ost Partnerschaft

Über das verlängerte Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit folgten die
Ilvesheimer Anglerfamilien der Einladung zu einem Besuch der sächsischen Freunde
vom AV Rödertal Hermsdorf bei Dresden gerne. Nach einem Schnupperbesuch in
Erfurt erreichte die Ilvesheimer Reisegrupp gegen Abend ihr Ziel. Hier wurden wir
von unseren Anglerfreund/Innen herzlich empfangen. Auch die Pension Schwesinger
hieß die bekannten Gäste willkommen. Überrascht waren unsere Neulinge über das
schöne Vereinsheim mit Außenanlage, wenn auch auf einer Anhöhe vom Wasser
etwas entfernt liegend.Hier gab es bereits am ersten Abend interssante Gespräche
nicht nur über die vielen sächsischen Fischgewässerdes Verbandes oder die
gemeinsame Karpfenzucht mit Abfischen und Verkauf, sondern man tauschte auch
viel Persönliches aus.
Ab diesem Abend wurden wir samt unseren Bus von Olaf, Jana und Sabine, die
neuen Vorstände und Kassiererin übernommen. So führte uns der 1. Ausflugstag
nach Dresden und auf die Elbe.
Die Elbe vom Riesengebirge (Tscheschien und Polen) kommend fließt mit starker
Strömung durch Dresen, bis sie durch mehrere Staustufen unterbrochen in Hamburg
in die Nordsee mündet. Auch hier wirkten sich die Verbauten negativ auf das
Fischverkommen aus. Unsere Fahrt war flußaufwärts durch das Elbsandsteingebirge
geplant, Hier lag jedoch eine Brücke im Weg , weshalb unsere Fahrt mit dem
„Dampfer“ flußabwärts über Meißen, entlang der sächsischen Weinstraße bis nach
Seußlitz ging. Bei dieser Fahrt entdeckte jeder etwas besonderes, sei es die
Landschaft oder die Bauwerke im Elbtal oder auch nur unser über 130 Jahre altes
Dampfschiff. Der Stapellauf war 1886 es folgten Umbauten, so wurde 1911 die
Dampfmaschine von 120PS auf 200PS erhöht. Es war nicht nur für unsere Jüngsten
toll, das Arbeiten dieser Maschine zum Antrieb der beiden Schaufelräder zu
beobachten. In Seußlitz angekommen nahm uns unser Bus auf und fuhr uns nach
Dresen zurück.
Unsere Gastgeber begleiteten uns in kleinen Gruppen zu den nicht wenigen
Sehenswürdigkeiten der Dresdner Altstadt. Neben Semper Oper, Zwinger,
Fürstenzug, Stadtschloß, Frauenkirche gab es aktuell von der Brühlschen Terasse
die eingestürtzte Carolabrücke zu bestaunen. Der Abend klang gemeinsam im Saal
des Hermsdorfer Gasthofes aus.
Fortsetzung folgt

Martinsangeln

Das Angeljahr hat zwar 12 Monate, dennoch beschließen die ASV-Aktiven die Gemeinschaftsangeln
mit dem Martinsangeln um den Martinstag. Bei herbstlich kühlen Temperaturen aber trockener
Witterung trafen sich die Aktiven am unteren Neckar (nahe der Neckarspitz) und die Jugend am
Neckarkanal in Ilvesheim.
Im Neckar wurden überraschend viele Rotaugen mit einer Größe von 15 – 18cm gefangen. Viele
davon waren für die Herbstzeit viel zu dünn. Es ist zu vermuten, daß diesen Fischen die Fettreserve
für über Winter fehlt. Wir werden diese Feststellungen im Frühjahr weiter beobachten.
Die Jugend am Neckarkanal fing neben den Schwarzmeergrundeln auch einige Rotaugen.
Der Fang wurde vor der Verwertung verwogen. amNeckar konnte unser Anglerfreund Bernd Schütz
mit 4.800 gr. das höchste Fanggewicht erzielen. Gefolgt von Dietmar Gustke 4.640 gr., Bernd Böser
4.280 gr., Raimo Feuerstein 3.960 gr. und Bernd Feuerstein mit 3580 gr.
Bei der Jugend waren die 5 Fängisten: Julian, Joni, Hendrik, Johann und Matthis. Vielen Dank an die 3
Jugendbetreuer, die bei den Aktiven am Neckar ausfielen.
Gemeinsam traf man sich im warmen Fischerhäusel zum traditionellen Füllselessen und dem regen
Erfahrungsaustausch über dreieinhalb interessante Angelstunden.

Große Fische im Neckar

Am vergangenen Sonntag wurden die beiden jährlichen Bestandsangeln auf die schwersten Fische im Neckar, an unserer Hausstrecke, abgeschlossen.

Der erste Durchgang dieses, seit 65 Jahren traditionellen Angelns, fand, wie immer am 1. Sonntag im Juli statt. In diesem Jahr mit einem, so noch nie dagewesenem stolzem Ergebnis.

Der schwerste Fisch war ein Spiegelkarpfen mit einem, bisher noch nicht festgehaltenem Gewicht von 14.500 g.Die weiteren Fänge an diesem Tag waren, ein Wels mit 13.510 g., ein Schuppenkarpfen mit 10.100 g., ein Wels mit 7.105 g., und ein Rapfen mit 2.910 g..

Beim 2. Durchgang nahmen etwas weniger Angler teil und es wurde weniger gefangen, trotzdem konnte die Liste der Top 6 um eine Brasse mit 3.060 g ergänzt werden

Ursache dieses wünschenswerten und der Neckarschleife angemessenen Fischbestandes war das Juni-Hochwasser und längere leicht erhöhte Wasserstände über den Sommer. Dies unterstützt die Forderung der Angler, die Wasserdurchlaßmenge in die Neckarschleife grundsätzlich zu erhöhen. Das hilft allen, die insbesondere auf Flachwassergebiete abgewiesen sind, wie Eisvogel, Graureiher und andere Wasservögel.

Unser Bild zeigt Willi Hartwiger mit der Brasse und Kenneth Korff mit einem Rapfen (2.215 g.).

Die o.g. Fänge machten unseren Sportfreund Bernd Schütz zum Fischerkönig des Jahres 2024 und Jakob Neukum (Jgd.) sowie Willi Hartwiger zu den Prinzen.

Anglertreff am Weiher

Am Sonntag, 20. 10 2024 treffen wir uns, mit oder ohne Fliegenrute am Weiher. Hans-Jürgen wird den Räucherofen anheizen.

34 Jahre West-Ost Partnerschaft

Über unsere Reise vom 3. bis 6.10.2024 zu unserem sächsischen Partnerverein, dem AV Rödertal in Hermsdorf bei Dresden werden wir noch berichten. Eines Vorab, vielen Dank an alle Mitglieder des AV, für die herzliche Aufnahme, die Ausarbeitung und Begleitung zu den interessanten Reisezielen und den schönen geselligen Runden, nu.

Gemeinschaftsangeln

Die Schutzvorschriften zur Bekämpfung der Schweinepest ließen das Angeln am Neckarufer,
erstmals in der Vereinsgeschichte, nicht zu. Hierauf verlegte unser Sportwart das Angeln
„Mitte in den Ort“, an den Neckarkanal.

In der Nacht vor dem Angeln schlug das Wetter von Sommer auf kühleres und trübes
Spätsommerwetter um. Dies hatte zur Folge, daß die Weißfische und sogar die
Schwarzmeergrundeln nicht mehr so beißfreudig waren, als am Tag zuvor. So wurden neben
den Grundeln wenige Rotaugen und kleine Rapfen gefangen. Unserem Spezialisten Reimo
Feuerstein gelang es, auch schöne Döbel zu fangen, womit er mit Abstand das höchste
Fanggewicht erzielte.

Die 5 fängigsten Angler waren:

Reimo Feuerstein: 3.245 g, Benjamin Seitz: 1990 g, Jürgen Brendler: 1.370 g, Kenneth Korff:
1.050 g, und Mohamed Hassani: 765 g.

Auch wenn der „Kanal“ für uns Ilvesheimer nichts besonderes ist, hat er durch das Objektiv
betrachtet doch eine gewisse Idylle und Charme.

Partnerschaftsreise

Nach Hermsdorf im Rödertal bei Dresden
Donnerstag, 3.bis Sonntag 6. Oktober 2024

Liebe Mitreisende,
mit unserer derzeit 30 köpfigen Reisegruppe starten wir
am Donnerstag, 3.10. 2024, um 9.00 Uhr am Fischerhäusel, mit dem Reisebus von
Holgertours.
Für ein zweites Frühstück auf der Fahrt wird Heidi sorgen. Um die Mittagszeit legen wir einen
Zwischenstopp mit Stadttripp ein. Gegen Abend werden wir in unserer Pension eintreffen,
hier gibt’s in gemütlicher Runde noch ein kleines Vesper.
Am Freitag steht die Elbe und das Elbtal auf dem Programm. Eine größere Fahrt mit einem
Raddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrtsgesellschaft ist vorgesehen. Nach einem
Schnuppergang durch Dresden werden wir gemeinsam mit unseren sächsischen Freunden
im Gasthof Hermsdorf zu Abend essen.
Am Freitag geht’s ins nahe Osterzgebirge. Wir fahren mit der ältesten noch im öffentlichen
Betrieb befindlichen Schmalspurdampfeisenbahn durch das Weißeritztal. Danach besuchen
wir ein Erz/Zinnbergwerk bei Altenburg. Den Abend verbringen wir gesellig im Vereinshaus
des AV Rödertal.
Am Sonntag werden wir vor der Rückreise das Hermsdorfer Schloß mit Park und
Karpfenteich besichtigen.
Diese OST/WEST Partnerschaftsreise an die Elbe wird vom ASV finanziell gefördert. Der
Kostenbeitrag für Fahrten und Übernachtung mit Frühstück beträgt pro Erwachsenen 190,-
Euro im DZ und 220,- Euro im EZ..Er wird im Bus in bar kassiert.
Der ASV wünscht allen Teilnehmenden schöne, informative und gesellige Tage.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Sauer, Vorsitzender (bei Fragen, Tel. 97888839)

Kinderferientag

Der jährlich vom Angelsportverein organisierte Kinderferientag stand in den letzten Jahrzehnten unter dem Motto „unseren Neckar mit dem Angler erleben“. Kurz vor dem geplanten Termin am 28.8., wurde wegen Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Schweinepestviruses auch in Ilvesheim das Verlassen befestigter Wege in der freien Natur verboten.

Kurz entschlossen wurde der Aktionstag in das umzäunte Weihergelände verlegt. Die Eltern zeigten für den Ortswechsel Verständnis und unterstützten den Weitertransport.

Über 20 Kinder versammelten sich letztlich an der Informations-, Geräte- und Schutzhütte am Weiher. In 3 Altersgruppen aufgeteilt, wurde in die Erlebnisstationen gestartet. Der Umgang mit der Handangeln wurde wie das gezielte Auswerfen von Futter geübt. Im flachen Wasser wurde mit Keschern nach Kleinlebewesen gesucht. Einige ältere Entdecker stellten dabei fest ,dass es andere Lebewesen sind als im Neckar. Der ASV-Vorsitzende war mit der Bestimmung der Insekten und Larven ganz schön gefordert. Das Highlight war natürlich mit dem Angler Dietmar Fische zu fangen.

Wichtig war an diesem schönen ca. 30 Grad heißen Tag, von morgens 9.30 Uhr bis mittags um 14.00 Uhr natürlich die Verpflegung, sprich die Getränke. Michael war dazu mit dem Kleinschlepper und Hänger im Einsatz und beförderte alles zur Hütte hinunter. Heidi und Alois bereiteten Obstkörbe, Kuchen und heiße Würstchen vor und schenkten die Getränke aus.

Die einzelnen Gruppen waren mit Ihren Betreuern, Renate, Manfred und Bernd stets aktiv, um Mitmachpunkte zu sammeln, galt es doch beim Zugriff auf die Mitmachpreise möglichst vorn zu sein.

Und eh man sich versah waren da schon die ersten Eltern da, um ihre Kinder aus dem Weihergelände abzuholen. Diese verabschiedeten sich fröhlich mit einem Applaus an der Weiherhütte von den ASV`lern.

Wichtige Ferienprogramm Änderung : Programmverlegung ins Weihergelände

Aufgrund der aktuellen Situation rund um die Schweinepest müssen wir unser geplantes Programm am Neckar leider absagen. Stattdessen wird die Veranstaltung im Weihergelände stattfinden.

Der Treffpunkt am 28.08.2024 um 9.30 Uhr vor dem Fischerhäusel bleibt unverändert. Vor Ort werden wir den Standortwechsel erläutern. Falls notwendig, werden einige Teilnehmer im Auto zum neuen Veranstaltungsort mitgenommen.

Vielen Dank für euer Verständnis. Wir freuen uns auf eine schöne Zeit im Weihergelände.

Erlebnisstation „Neckar“

Im Rahmen der Ilvesheimer Kinder-und Jugendferientage lädt der Angelsportverein traditionell
alle „Daheimgebliebenen“ zum Ferientag ein.
Termin: Mittwoch, 28. August 2023
Beginn: 9.30 Uhr am Fischerhäusel des ASV auf dem Festplatz

Angesprochen sind alle Kinder und Jugendliche, da unsere Erlebnisstationen
„Neckar“ in Altersgruppen durchlaufen werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei der Beinbekleidung sollte daran gedacht werden, daß Pfade durch Wiesen am
Neckarvorland durchgangen werden.

Was erwartet Euch?
Zunächst werden wir im Fischerhäusel einen kleinen Einblick in das Fischleben
unseres Neckars geben und dessen Beeinflussung durch uns Menschen aufzeigen.
Nach der Bildung von Altersgruppen , ziehen wir durch die Erlebnisstationen.
An den einzelnen Stationen werden z. B. Geschicklichkeitsspiele wie
Plastikfische mit der Handangel fangen, der gezielte Futterwurf, das Entdecken von
Kleinlebewesen im Wasser angeboten.
Für alle die mitmachen gibt’s Punkte, die am Ende der Tour ausgewertet werden,
hiernach erfolgt das Aussuchen der kleinen Mitmach-Präsente.
Highlight wird sicherlich wieder das Angeln mit dem Angler sein.
Getränke und Imbiss stehen an der Verpflegungsstation beim Fischerhäusel
bereit.
Die Veranstaltung endet gegen 14.00 Uhr.
Von Kindern die am Ende der Veranstaltung nicht selbständig nach Hause gehen
dürfen, ist dem Btreuer/in eine Telefonnummer zu übergeben.
Wir freuen uns auf einen interesanten und geselligen Ferientag.

Fischrettung

Aus der Geschichte – von damals –
Am 16.2. 1910 schrieb die Großherzogliche badische Rheinbauinspektion Mannheim an die
Gemeinden:
Fischerei am unteren Neckar betreffend!
Wenn der Neckar unterhalb von Heidelberg bei größeren Aufschwellungen aus den Ufern
tritt, gehen eine Menge Leute aus den dortigen Ortschaften auf Raubfischerei aus. Dieselben
treiben sich mit Rechen versehen am Neckar herum, ziehen schutzsuchende Fische an Land
und eignen sich dieselben an. Auch bleiben bei zurüchgehendem Hochwasser Fische in
Vertiefungen des Vorlandes zurück und können hier von den Fischdieben bequem
herausgenommen werden.
Feldhüter, Schutzleute und das Gendameriepersonal sollen angewiesen werden, die
Neckarufer abzupatroilieren.

Die Geschichte von heute

Bei Hochwassern wie Anfang Juni bleiben in den Vertiefungen des Vorlandes immer noch
Fische zurück. Die Fischrettungsgruppen der Pachtgemeinschaft aus den Angelvereinen
waren hier fleisig im Einsatz.Unser2. Vorsitzender Benjamin Seitz kontrollirte nach unserem
Fischerfest auf den Neckarplatten oberhalb der Straße noch vorhandene kleinere
Wasserflächen ab.
Unterwegs mit dem Fahrrad, ausgerüstet mit Wathosen, Kescher und Eimer suchte er nach
zurückgebliebenen Fischen. Plötzlich hatte er ein Ploblem. Ein vielleicht 20 Pfünder Karpfen
zog durchs seichte Wasser. Dieses Exemplar passte nicht in seinen Eimer.
Das Problem sollte sogleich die Anweisung von 1910 lösen. Das Gendamariepersonal
patrollierte und fragte den vermutlichen Fischdieb, was er hier treibe. Dieser gab sein
ehrenwertes Ansinnen und sein Problem bekannt. Die Polizeistreife zeigte sich als Freund
und Helfer und unterstützte kurzentschlossen die Fischrettung. Karpfen entnehmen, Retter
mit Karpfen auf dem Schoß in den Polizeiwagen und zügige Fahrt zum Neckarufer. Hier
wurde der Karpfen wohl behalten in sein Element eingesetzt und zog vital davon.
Der Angelsportverein Ilvesheim bedankt sich bei allen Beteiligten für diese tolle, vorbildliche
Aktion.

Termienhinweis
Kinderferientag für alle Daheimgebliebenen:
Mittwoch, 28.Aug. 2024, ab 9.30 Uhr